Das Kulturleben in einer Gemeinde ist kein unnötiger Luxus, ist nicht die „Sahne auf dem Kuchen“, sondern die Hefe im Teig! Denn die kulturellen Einrichtungen in Tutzing sorgen für Bildung, schaffen Verantwortungsbereitschaft und Identität mit unserer Gemeinde und machen uns damit zukunftsfähig. Ich wünsche mir deshalb für 2012, dass wir die bisherige kulturelle Infrastruktur in ihrem Bestand und mit ihren Leistungen erhalten können, z.B. die Bücherei, das Ortsmuseum, die Musikschule und die Volkshochschule.

Kulturförderung hat aber nicht nur mit Geld zu tun, sondern auch mit Ermunterung und Moderation. Kooperation, Austausch und Vernetzung aller Einrichtungen und Akteure ständig zu organisieren und zu moderieren, ist deshalb ein ebenso wichtiges und erfolgreiches Gestaltungskonzept! Beispiele für das Gelingen dafür sind das sich immer erweiternde Programm der Kulturnacht, die Betreuung des Ortsmuseums, die gesamte kulturelle Bildung oder die inzwischen bestens funktionierende Zusammenarbeit der Schulen und der Gemeinde bei Kulturveranstaltungen. Dieses Potenzial zu erhalten, weiterzuentwickeln, zu ergänzen und zu optimieren, ist eine zentrale Aufgabe für 2012. Mit der neuen Stelle der Jugendpflegerin Nicola Lindorfer hat die Gemeinde die personelle Voraussetzung dafür geschaffen.

Gernot Abendt, SPD – 3. Bürgermeister und Kulturreferent

zu lesen in „Tutzinger Nachrichten“ Ausgabe 01/2012

 

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.